Was ist eine Bitcoin-Adresse?

Um Bitcoin empfangen zu können, brauchst Du eine Bitcoin-Adresse. Diese ist quasi die Kontonummer, an die Coins gesendet werden können. Die Bitcoin-Adresse besteht aus einer langen Reihe an Ziffern und Buchstaben.

Ein Beispiel einer Bitcoin-Adresse: 346n4apJCQPg2XAXU3bfNQTogz4PyTkrEf

Bitcoin-Adresse QR Code 34 Stellen einzutippen, ist natürlich sehr unpraktisch, daher gibt es auch QR Codes der Adressen, die von der Wallet (deiner digitalen Geldbörse) automatisch erstellt werden.

Bitcoin Adressen sind öffentlich im Internet einsehbar. Man kann zum Beispiel bei Blockcypher danach suchen und sieht alle Ein- und Ausgänge.

Bitcoin-Adressen sind pseudonyme Konten. Sie sind von sich aus nicht mit einer “richtigen” Identität verbunden, da weder Dein Name noch Deine IP-Adresse hinterlegt wird. Beim Anlegen eines Userkontos bei einer seriösen Bitcoin-Börse wird wie bei den “normalen” Banken ein Identitäts- und Meldenachweis verlangt. Die Finanzbehörden oder staatliche Behörden könnten also theoretisch erzwingen, dass eine Börse Deine Identitätsdaten und die dazugehörigen Bitcoin-Adressen übermittelt. Wenn Du Deine Bitcoin-Adresse im Internet publizierst oder sonstwo bekannt gibst, kann also jeder nachsehen, wieviel Coins Du besitzt. Sei’ daher damit vorsichtig und verwende für jede neue Transaktion eine neue Bitcoin-Adresse. Die Wallets, die ich empfehle, machen das automatisch.

Damit ist klar, dass Bitcoin gar nicht so geheim ist, wie es oft heisst. Mit genug Aufwand können alle Zahlungsströme analysiert werden. Firmen wie Chainanalysis sind spezialisiert auf diese Big Data Auswertungen und lassen sich diese Leistung von Auftraggebern wie z.B. Banken bezahlen. Es wird an Verbesserungen des Schutzes der Privatsphäre bei Bitcoin gearbeitet. Zahlungen über das Lightning Netzwerk sind nicht nachvollziehbar und daher völlig anonym.

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